Teil 4 – Deine Webseite erstellen: Ein Leitfaden in sechs Schritten

Im 4. Teil geht es um dein Design und die Personalisierung auf deiner Website.
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Kerstin-Mueller-Podcast

Teil 4 – Deine Webseite erstellen: Ein Leitfaden in sechs Schritten

Im 4. Teil geht es um dein Design und die Personalisierung auf deiner Website.
Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2024 @ 13:05 Uhr

Vollständige Episode anhören:

Dies ist der 4. Teil, der dir als Leitfaden helfen soll bei der Erstellung deiner Website. Am Ende dieser sechs Teile wirst du hoffentlich wissen, was auf deinem Weg alles liegt und was du beachten musst. Ich hoffe, dass ich dir dann viele praktische Tipps mit auf den Weg gegeben habe.

Natürlich kann ich dir nicht direkt sagen, wie du eine Website baust, da das im Audioformat nicht wirklich möglich ist, aber ich kann dich auf deinem Weg begleiten und durch die Irrungen und Wirrungen führen, wenn du gerade dabei bist, deine Website zu erstellen.

Ich habe das Ganze in sechs Teile eingeteilt:

  1. Episode 1: Allgemeine Vorbereitung, Ziele, Planung und Systemauswahl
  2. Episode 2: Einführung in WordPress und wichtige Aspekte
  3. Episode 3: Inhalte und Struktur deiner Website
  4. Episode 4: Design und Personalisierung
  5. Episode 5: Suchmaschinen- und Performance-Optimierung
  6. Episode 6: Sicherheit, Wartung und Skalierung

Design und Personalisierung

Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Design und Personalisierung in WordPress. Dabei geht es darum, wie du das richtige Design-Template findest und welche Aspekte du beachten solltest. Wir werden auch auf die Arbeit mit Pagebuildern eingehen und einige wichtige Designprinzipien besprechen.

Das richtige Design-Template finden

Wenn du dich auf die Suche nach einem Theme oder Template begibst, ist es wichtig, dass du darauf achtest, dass es möglichst flexibel und anpassbar ist. Im Jahr 2024 ist der Blockeditor von WordPress, im Gutenbergprojekt, bereits sehr weit fortgeschritten.

Bis vor kurzem hätte ich noch gesagt, dass man ein sehr gutes Theme benötigt, um alle Anforderungen abzudecken. Inzwischen hat sich die Welt ein wenig verändert und ich arbeite zunehmend mit dem Blockeditor von WordPress. Es ist durchaus möglich, kleinere Websites nur damit zu erstellen. Der Blockeditor bietet mehrere Vorteile und WordPress arbeitet daran, ihn barrierefrei, schnell und unkompliziert zu gestalten.

Warum immer noch auf ein Theme setzen?

Obwohl der Blockeditor viele Vorteile bietet, arbeite ich immer noch gerne mit Design-Templates wie Divi von Elegant Themes. Divi ist nicht kostenlos, aber es bietet viele kreative Möglichkeiten, Vorlagen und Features, die das Arbeiten damit sehr angenehm machen. Es spielt auch zukünftig nahtlos mit dem Blockeditor von WordPress zusammen, was ein großer Vorteil ist.

Wenn du auf der Suche nach einem Theme bist, achte darauf, dass es für den Blockeditor optimiert ist. Du kannst dies bei der Suche in WordPress einstellen. Achte außerdem auf Bewertungen und die Anzahl der Nutzer, die das Theme bereits verwenden. Vermeide Themes, die neu sind und noch keine nennenswerte Nutzer*innenbasis haben, da diese möglicherweise nicht weiterentwickelt werden.

Page-Builder: Ja oder Nein?

Ob du mit einem Page-Builder arbeiten möchtest, ist eine persönliche Entscheidung. Neben Divi gibt es auch Alternativen wie den Elementor Page Builder, der ebenfalls zukunftssicher ist. Es gibt viele neue Page-Builder, die nahtlos mit dem Blockeditor zusammenarbeiten. Allerdings ist es wichtig, sich gut in die Dokumentation einzuarbeiten, da die Nutzung nicht immer intuitiv ist.

Wichtige Designprinzipien

Egal für welches System du dich entscheidest, es gibt einige Designprinzipien, die du beachten solltest:

  1. Farbauswahl: Nutze nicht zu viele Farben und achte darauf, dass die Farben zur Zielgruppe passen. Wenn du zum Beispiel als Therapeutin arbeitest, sollten deine Farben beruhigend und nicht alarmierend sein.
  2. Typografie: Die Schriftart sollte lesbar und groß genug sein. Verwende maximal zwei verschiedene Schriftarten und achte darauf, dass sie Umlaute und andere Sonderzeichen unterstützen.
  3. Bildsprache: Bilder kommunizieren immer etwas. Achte darauf, dass die Bildsprache konsistent ist, sowohl inhaltlich als auch formal. Vermeide einen Mix aus Hoch- und Querformaten ohne klare Struktur.

Green Design und Barrierefreiheit

Green Design gehört heute zum guten Ton. Achte darauf, dass Bilder klein genug sind und die Schriften richtig eingebunden werden. Deine Website sollte technisch einwandfrei sein und ressourcenschonend arbeiten.

Barrierefreiheit wird ab 2025 für fast alle Websites verpflichtend. Auch wenn dies noch nicht in vollem Umfang umgesetzt ist, sollten wir schon jetzt darauf achten. WordPress und die entsprechenden Themes und Plugins arbeiten daran, diese Anforderungen zu erfüllen.

Zusammenfassung

  • Wähle ein flexibles und anpassbares Design-Template.
  • Achte auf Blockeditor-Kompatibilität und gute Bewertungen.
  • Entscheide, ob du mit einem Page-Builder arbeiten möchtest (Empfehlung: Divi oder Elementor).
  • Behalte grundlegende Designprinzipien im Auge: Farbauswahl, Typografie und Bildsprache.
  • Setze auf Green Design und achte auf Barrierefreiheit.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir bei der Gestaltung deiner Website. Viel Spaß bei der Umsetzung!

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