Brauchen wir eigentlich einen Blog auf unserer Website?

Wenn ich mit meinen Kunden und Kundinnen zusammen eine Website erstelle, dann ist eine der häufigsten Fragen immer: Brauche ich eigentlich einen Blog?
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Brauchen wir eigentlich einen Blog auf unserer Website?

Wenn ich mit meinen Kunden und Kundinnen zusammen eine Website erstelle, dann ist eine der häufigsten Fragen immer: Brauche ich eigentlich einen Blog?
Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2024 @ 13:53 Uhr

Als Experten und Expertinnen in unserem Bereich ist es wichtig, wahrgenommen zu werden und Vertrauen aufzubauen. Und genau das kann ein Blog für uns tun!

Historischer Kontext

In den „guten alten Zeiten“ vor fünf bis zehn Jahren waren Websites hauptsächlich statisch und dienten als Informationsquelle oder Visitenkarte im World Wide Web. Aber die Zeiten haben sich geändert. Früher waren Blogs eher im privaten Bereich zu finden – digitale Tagebücher von Menschen, die über ihre Reisen oder andere Themen schrieben. WordPress, ursprünglich als Blog-Plattform gestartet, hat sich zu einem vollwertigen Content Management System entwickelt, mit dem sich hochwertige Websites erstellen lassen. Heutzutage ist ein Blog für Unternehmen von großer Bedeutung.

Experten*innenstatus und Sichtbarkeit

Ein Blog bietet uns die Möglichkeit, uns als Expertinnen und Experten unserer Branche zu präsentieren. Indem wir unser Wissen, Neuigkeiten aus der Branche oder Lösungen für häufig auftretende Probleme mit anderen teilen, können wir unseren Expertenstatus stärken. Außerdem verbessert ein aktiver Blog unsere Sichtbarkeit im Internet. Meine eigenen Statistiken zeigen deutlich, dass meine Blogbeiträge seit 2015 die wichtigsten Zugpferde meines Content Marketings sind. Ohne meine Blogbeiträge wäre ich bei Google nie nach oben gekommen und hätte kaum eine Chance gehabt, sichtbar zu werden.

Mit einem Blog können wir unseren Expertenstatus zeigen, Ratschläge geben und gleichzeitig unsere Suchmaschinenoptimierung verbessern.

Kundenbindung und Mehrwert

Ein Blog bietet uns die Möglichkeit, eine enge Beziehung zu unseren Kundinnen und Kunden aufzubauen. Wir können ihnen einen Mehrwert bieten, indem wir interessante Inhalte teilen. Wenn der Mehrwert stimmt, werden unsere Kundinnen und Kunden unseren Blog regelmäßig besuchen. Außerdem können Blogbeiträge kommentiert werden, wodurch wir wertvolles Feedback erhalten. Gute Beiträge ziehen positive Kommentare an und bieten uns die Möglichkeit, in einen direkten Dialog mit unserer Zielgruppe zu treten.

Zeitaufwand und Qualität

Natürlich gibt es auch Nachteile beim Bloggen. Es ist zeitaufwändig, qualitativ hochwertige Inhalte zu recherchieren und gut lesbare Blogbeiträge zu schreiben. Es ist wichtig, sich nicht nur auf das Schreiben an sich zu konzentrieren, sondern auch interessante und relevante Inhalte zu liefern. Ein schlecht recherchierter oder schlecht geschriebener Blogbeitrag kann mehr schaden als nutzen. Qualität sollte also immer vor Quantität gehen.

Um Zeit zu sparen, einen Blogbeitrag zu strukturieren oder einfach nur kreative Ideen zu finden, kann AI helfen. Tools wie ChatGPT sind für mich nicht mehr wegzudenken. Ich schreibe meine Beiträge immer noch selbst, lasse mich dabei aber von KI unterstützen. Ich habe einen Blogartikel darüber geschrieben.

Blog oder Alternativen?

Nicht jedes Unternehmen braucht einen Blog. Für manche Unternehmen ist ein Blog kein effektives Kommunikationsmittel. Es ist wichtig, genau zu prüfen, ob ein Blog für uns relevant ist und ob wir die Ressourcen und die Zeit dafür haben. Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten, unsere Inhalte zu verbreiten und die Kundenbindung zu stärken. Newsletter, Social Media, Webinare oder Podcasts können als zusätzliche Content-Kanäle genutzt werden.

Eine Podcast-Episode kann transkribiert werden, um daraus einen Blog-Beitrag zu machen. Genau das habe ich jetzt mit Hilfe von KI gemacht. Aus meinem Transkript habe ich mir eine Zusammenfassung der Inhalte erstellen lassen und diese dann für diesen Beitrag persönlich angepasst. Auch das ist Arbeit, aber es geht viel schneller, als alles selbst zu schreiben.

Einfach mal ausprobieren!

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