Es geht weiter mit Suchmaschinen Optimierung (SEO) in WordPress.

Dies ist die Fortsetzung des Artikels “Grundlagen Yoast SEO Plugin (Free Version) für WordPress” vom 6.März 2017.
Hier noch einmal der Link dazu: https://socialmedia-hoffmann.de/grundlagen-yoast-seo/

Ist Yoast SEO installiert, kann es losgehen:

Wenn du bereits ein anders SEO-Plugin verwendest, kannst du mit der „Import“-Funktion, die du unter „Werkzeuge“ findest, sämtliche Einstellungen übernehmen. Der Import funktioniert via SEO Data Transporter (https://wordpress.org/plugins/seo-data-transporter/) aus „All-in-One SEO“, „HeadSpace2“, „WooThemes SEO Framework“ und „wpSEO“. Du kannst aber auch Settings des Plugins aus anderen Systemen via „Import-Einstellungen“ importieren und unter „Export-Einstellungen“ auch exportieren.
 
Werkzeuge Yoast SEO
 

Das Dashboard

Allgemein:

Startet den Konfigurationsassistenten – hier wird der Name und soziale Profile eingetragen. Das funktioniert auch automatisch, ich empfehle dir jedoch, alles manuell einzustellen. Der Assistent zeigt dir, wie alles funktioniert. Willst du zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurückgreifen, findest du die Videos zusammen mit einer Wissendatenbank im Hilfecenter.

Webmaster Tool:

Hier authentifizierst du deine genutzten Tools wie Bing, Yandex oder die Google Search Console. Das ist allerdings nur dann nötig, wenn du deine Website bisher noch nicht verifiziert hast.

Sicherheit:

Hier legst du fest, ob du die erweiterten Optionen aus der Meta-Box aktivieren willst – oder nicht. Stellst du „deaktiviert“ ein, kann weder Autor noch Redakteur einen Artikel deindexieren oder umleiten.
Hast du den Schalter „aktiviert“, siehst nicht nur du, sondern auch eventuelle Autoren oder Redakteure die Metabox. Sie können Seiten oder Beiträge umleiten, aber auch festlegen, dass diese nicht durch die Suchmaschinen indexiert werden sollen. Falls du die Zugriffsrechte an mehrere Mitarbeiter vergibst, solltest du wissen, dass jeder, der Beiträge erstellen oder bearbeiten kann, darauf Zugriff hat.

Eine Weiterleitung sorgt dafür, dass Nutzer und Suchmaschinen automatisch auf eine neue Adresse im Web gelangen, auch wenn sie noch eine alte Adresse aufrufen.

Indexierung: Soll die Website von Lesern gefunden werden, muss sie indexiert sein: Die Suchmaschinen schicken dafür kleine Programme und crawlen die Informationen. Diese werden in einem Index sortiert, geordnet nach Relevanz und Zielgruppen. Allerdings kann es sinnvoll sein, manche Seiten von der Indexierung auszuschließen, beispielsweise die Datenschutzerklärung oder eine Danke-Schön-Seite, die nach einem Formular erscheint.

Titles & Metas

Allgemein:

Soll das Plugin automatisch den Title erzeugen, solltest du in der header.php überprüfen, ob dieser auch tatsächlich im Quellcode steht. Falls nicht, kannst du den Schalter deaktivieren oder besserst selbst nach.

Weitere Titles & Metas für Homepage, Artikeltypen, Taxononien und Anderes:

Hier kannst du für die unterschiedlichen Seitentypen Templates erstellen und die Meta-Angaben machen. Wenn du für die einzelnen Seitentypen Templates erstellen willst, brauchst du Wildcards als Platzhalter.
Wildcards sind wie Joker in einem Kartenspiel: Sie lassen sich für jede Karte einsetzen und ergänzen dabei ein Blatt.
Hier: http://tjkelly.com/blog/wordpress-seo-titles-metas-variables/ ist eine Liste an Variablen, die du dafür verwenden kannst. Auch wenn die Wildcards zunächst etwas seltsam anmuten, können sie bei großen Projekten außerordentlich hilfreich sein: Hast du vorher die passenden Templates entworfen, erstellst du beispielsweise Tag- und Kategorie-Seiten wesentlich schneller. Selbstverständlich kannst du Title und Beschreibungen auch über die Yoast SEO Meta-Box einzeln einstellen, schließlich sind gerade die Keywords im Title wichtig für die spätere Sichtbarkeit.

Du findest eine Reihe von Anleitungen auf YouTube:
(deutsch) https://www.youtube.com/watch?v=ZXAGkN8LhjM
(englisch) https://www.youtube.com/watch?v=ppEqly6GFsA

Artikeltypen:

Das sind Seiten, Beiträge, Medien oder Archivseiten. Hier kannst du sämtliche Artikeltypen so einstellen, wie du möchtest, das Meta-Tag „noindex“ vergeben oder beispielsweise dafür sorgen, dass das Datum im Snippet erscheint – oder nicht.

noindex: Teilt dem Robot der Suchmaschine mit, dass diese Seite nicht indexiert werden soll. Sind doppelte Inhalte auf der Seite, werden diese von Google damit nicht abgestraft. Ist „noindex“ mit dem Zusatz „follow“ versehen, folgt der Suchmaschinenbot trotzdem sämtlichen Links auf dieser Seite, mit „nofollow“ unterlässt er das.
index: Startet ein Nutzer eine Suchanfrage, bekommt er eine Auflistung von Webseiten, den Index. Diese Liste ist aber nur die Oberfläche des Indexes, wie sie für den Nutzer sichtbar ist. Ist eine Website neu, muss sie von den Suchmaschinenbots zunächst gecrawlt werden, anschließend wird sie mit anderen Informationen (beispielsweise dem PageRank, einer Gewichtung der Website) verbunden – und erst dann wird sie für die Suchanfrage ausgegeben.
Snippet: Lässt sich mit Schnippsel übersetzen und bezeichnet diesen ganz kurzen Text, der in den Google-Suchanfragen angezeigt wird. Das Snippet generiert die Suchmaschine selbst und markiert dabei die Schlüsselwörter der Suchanfrage fett.
Gibst du beispielsweise „ich will nach Hause“ in das Feld der Suchmaschine ein, zeigt sie dir viele Beispiele, in denen dieser Text vorkommt.
Unter dem Reiter „Titel & Metas“ kannst du das Snippet selbst festlegen, auch wenn Google das nicht zwangsläufig für jede Suchanfrage übernimmt.

Ähnlich ist es bei den Taxonomien.
Taxonomien:

Dienen der Strukturierung und sind beispielsweise Kategorien Schlagwörter oder Beitragsformat. Praktischerweise lässt sich mit dem Plugin jeder Taxonomie die Grundeinstellung für den Robot festlegen oder die entsprechende Ausnahme einstellen.

Robot, auch Crawler genannt, ist ein kleines Programm, das Websites automatisch durchsucht. Google verwendet dafür meistens den Googlebot.

Für die Archivseiten empfehle ich dir „noindex“, damit die Robots keinen Duplicate Content finden. Du kannst das Archiv auch ganz deaktivieren. Für 404-Seiten oder Such-Seiten kannst du unter „spezielle Seiten“ ein entsprechendes Template anlegen.

Duplicate Content: oder auf deutsch „doppelter Inhalt“. Findet der Robot beim crawlen Duplicate Content, kann er die Website negativ bewerten und im Ranking herabstufen.

Anderes:

Hier sind verschiedene Einstellungen möglich.

Soziale Profile

Du kannst insgesamt acht Profile aus den unterschiedlichen sozialen Netzwerken einbinden. Yoast SEO sorgt dafür, dass diese Profile auch von den Suchmaschinen gefunden und mit der Website verknüpft werden: Facebook, Twitter, Pinterest und Google+.

XML-Sitemaps:

Hast du dort die Einstellung auf “aktiviert” liefert das Plugin automatisch eine Sitemap deiner WordPress Seite aus. Das erleichtert es Google deine Seitenstruktur zu erfassen und zu listen in den Ergebnissen.

Hast du noch Fragen? Dann melde dich gern bei oder schreibe einfach einen Kommentar.

Viel Spaß
Deine Kerstin

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