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1. Langsame Ladezeiten
Ich weiß, ich weiß – das Thema ist nicht neu. Aber es bleibt aktuell. Langsame Ladezeiten sind einer der häufigsten Gründe, warum Besucher*innen abspringen.
Stell dir vor, du sitzt in einem Café mit schlechtem WLAN. Wie lange wartest du, bis eine Seite lädt? Wahrscheinlich nicht lange – du gehst einfach woanders hin.
Fakt: Bereits bei einer Ladezeit von mehr als 3 Sekunden springen rund 40 % der Nutzer*innen ab!
Tipp:
- Bilder und Videos immer in der richtigen Größe bereitstellen
- Dateien komprimieren
- Caching aktivieren (dazu gibt’s eine ganze Podcastfolge – Nummer 90!)
- Auf gutes Hosting achten
2. Fehlende mobile Optimierung
Auch 2025 surfen immer mehr Menschen mit dem Smartphone – das ist längst nichts Neues mehr. Und trotzdem sehe ich immer noch Websites, die auf mobilen Geräten unübersichtlich oder schlichtweg unbrauchbar sind.
Google straft Seiten ohne mobile Optimierung ab – und deine Besucher*innen tun es auch.
Tipp:
Teste deine Seite auf verschiedenen mobilen Geräten. Wenn du merkst, dass sie nicht gut aussieht oder schlecht bedienbar ist: Unbedingt anpassen – oder professionelle Hilfe holen.
3. Überladene Startseite
Deine Startseite ist wie ein Schaufenster. Wenn es zu vollgestopft ist, weiß niemand, wo er hinschauen soll – und das überfordert.
Wichtig:
Die Startseite muss klar, aufgeräumt und zielgerichtet sein. Sie soll vermitteln, worum es auf deiner Website geht – nicht alles auf einmal zeigen wollen!
Tipp:
- Zeige nur die wichtigsten Infos
- Verwende klare Call-to-Actions
- Verweise gezielt auf Unterseiten
4. Unklare Navigation
Wenn man sich auf deiner Seite nicht zurechtfindet, ist das frustrierend und abschreckend.
Tipp:
- Eine logische, einfache Navigation
- Keine überladenen Dropdown-Menüs
- Klare, selbsterklärende Menüpunkte
- Weniger ist mehr!
5. Fehlende Call-to-Actions
Stell dir vor, du bist im Kaufhaus, hast ein Produkt in der Hand, willst bezahlen – aber findest die Kasse nicht. Genau so fühlen sich Besucher*innen ohne klare Handlungsaufforderungen.
Tipp:
- Nutze auffällige, klare Call-to-Actions
- Sag deinen Besucher*innen, was der nächste Schritt ist
- Beispiele: „Jetzt Website-Profi werden“, „Mehr erfahren“, „Lass uns kennenlernen“
6. Schlechte Lesbarkeit
Barrierefreiheit ist Pflicht – aber auch unabhängig davon: Wenn Texte zu klein sind, der Kontrast zu schwach oder die Schrift unleserlich, verlieren Besucher*innen schnell die Lust.
Tipp:
- Gut lesbare Schriftarten
- Klare Kontraste (keine hellen Farben auf hellen Hintergründen)
- Kurze Absätze und Zwischenüberschriften
- Keine „Textwüsten“
7. Zu viele Pop-ups
Wir alle kennen es: Man klickt auf eine Seite und wird sofort von Cookie-Bannern, Newsletter-Pop-ups und Angeboten erschlagen. Das ist einfach zu viel!
Tipp:
- Setze Pop-ups gezielt und mit Bedacht ein
- Am besten nur, wenn du wirklich ein passendes Angebot hast
- Niemals mehrere Pop-ups gleichzeitig!
8. Kein Fokus auf SEO
Ohne Suchmaschinenoptimierung bist du quasi unsichtbar im Netz. Und ja, SEO ist mehr als nur ein paar Keywords!
Tipp:
- Saubere Überschriftenstruktur (H1, H2, H3…)
- Aussagekräftige Meta-Texte
- Alternative Texte bei Bildern
- Sprechende URLs (z. B. /jetzt-kaufen statt /seite123)
9. Mangelnde Sicherheit
Kein SSL-Zertifikat? Im Jahr 2025 ein absolutes No-Go – und übrigens auch rechtlich verboten.
Tipp:
- Achte auf https (nicht nur http!)
- Nutze aktuelle Datenschutzgeneratoren für DSGVO-konforme Angaben
- Halte Impressum und Datenschutzerklärung aktuell
10. Kein regelmäßiges Monitoring
Deine Website ist kein statisches Objekt – sie lebt und verändert sich. Und du solltest regelmäßig überprüfen, ob alles noch funktioniert!
Tipp:
- Schau dir deine Website regelmäßig im privaten Fenster oder mit einem anderen Browser an
- Nutze Tools wie PageSpeed oder Matomo
- Halte WordPress, Plugins und Themes aktuell
Fazit: Website-Pflege ist keine einmalige Sache
Hier nochmal alle 10 Fehler auf einen Blick:
- Langsame Ladezeiten
- Fehlende mobile Optimierung
- Überladene Startseite
- Unklare Navigation
- Fehlende Call-to-Actions
- Schlechte Lesbarkeit
- Übermäßige Pop-ups
- Kein Fokus auf SEO
- Mangelnde Sicherheit
- Kein regelmäßiges Monitoring
Wenn du nur einige dieser Punkte angehst, wirst du sofort merken, wie deine Website besser funktioniert – für deine Besucher*innen und für dich.