Onepager vs. Website

Bei einem Onepager werden alle Inhalte auf einer einzigen Seite dargestellt. Im Gegensatz zu klassischen Websites gibt es keine Unterseiten.
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Onepager vs. Website

Bei einem Onepager werden alle Inhalte auf einer einzigen Seite dargestellt. Im Gegensatz zu klassischen Websites gibt es keine Unterseiten.
Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2024 @ 13:53 Uhr

Was ist ein OnePager und wofür eignet er sich?

Bei einem Onepager werden alle Inhalte auf einer einzigen Seite dargestellt. Im Gegensatz zu klassischen Websites gibt es keine Unterseiten wie „Über uns“, „Kontakt“ oder „Leistungen“. Stattdessen werden alle Informationen linear auf der Seite präsentiert, oft mit einem sogenannten „Long Scrolling Layout“, bei dem der Besucher nach unten scrollt, um alle Inhalte zu sehen.

Ein Onepager eignet sich besonders gut, wenn man ein einfaches Produkt verkaufen möchte oder ein spezifisches Ziel für die Website hat. Zum Beispiel kann eine Landingpage, die darauf abzielt, Besucher zu Konversionen zu führen oder E-Mail-Adressen zu sammeln, als Onepager gestaltet werden. Auch für Online-Marketing-Kampagnen, bei denen eine Landingpage zur Unterstützung benötigt wird, ist ein Onepager eine geeignete Wahl. Ein Onepager ist auf eine gute Wahl, wenn man wenig Inhalte hat, die online gehen sollen.

Ein großer Vorteil eines Onepagers ist die gute Nutzerführung

Da alle Inhalte auf einer Seite präsentiert werden, können Besucher die Informationen linear durchgehen, ohne zwischen verschiedenen Unterseiten wechseln zu müssen. Dies ermöglicht eine klare und einfache Darstellung der Inhalte. Zudem eignet sich ein Onepager hervorragend für Storytelling, da man eine Geschichte von Anfang bis Ende erzählen kann.

Ein weiterer Vorteil ist, dass alle Inhalte auf einen Blick sichtbar sind

Besucher müssen nicht lange suchen, um die gewünschten Informationen zu finden, da sie wissen, dass alles auf einer Seite zu finden ist. Dadurch können sie sich besser mit den Inhalten beschäftigen, sofern diese nicht zu komplex sind. Außerdem ist der Call-to-Action auf einem Onepager einfacher, da das Thema weniger komplex ist und es in der Regel nur einen Call-to-Action gibt.

Trotz der Vorteile gibt es auch einige Nachteile eines OnePagers

Zum Beispiel ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei einem Onepager oft schwieriger. Bei klassischen Websites können Unterseiten für bestimmte Keywords optimiert werden, während dies bei einem Onepager nicht möglich ist, da alle Inhalte auf einer Seite zusammengefasst sind.

Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Onepager ungeeignet ist, wenn komplexe Inhalte präsentiert werden sollen oder wenn man verschiedene Angebote verkaufen möchte. In solchen Fällen ist es besser, die Themen auf Unterseiten zu verteilen und eine klassische Website zu erstellen, um den Überblick zu bewahren.

Ein häufiger Nachteil von Onepagern ist auch, dass sie oft keine traditionelle Navigation haben. Besucher sind es gewohnt, dass oben ein Menü vorhanden ist, um zwischen verschiedenen Seiten zu navigieren. Das Fehlen eines Menüs kann zu Verwirrung führen. Es wird empfohlen, zumindest eine einfache Navigation mit Sprungmarken zu den verschiedenen Abschnitten des Onepagers einzufügen.

Ein weiterer Punkt, der beachtet werden sollte, ist, dass die Erstellung eines Onepagers oft länger dauern kann als erwartet. Da alle Inhalte auf einer Seite präsentiert werden müssen, erfordert dies eine genaue Planung und eine klare Struktur. Die Konzeptphase kann daher mehr Zeit in Anspruch nehmen als bei einer klassischen Website.

Abschließend lässt sich sagen, dass sowohl Onepager als auch klassische Websites ihre Vor- und Nachteile haben. Bevor man sich entscheidet, welche Art von Website man erstellen möchte

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