Shownotes

Thema Webseiten-Konzeption und Planung, beziehungsweise was du tun solltest, bevor du dich hinsetzt und einen Webdesigner oder einen Webprogrammierer beauftragst oder du dich vielleicht selbst an den Rechner setzt. Basierend auf meinen Erfahrungen ist es so, dass die Konzeption wirklich das ist, womit die Meisten oft Schwierigkeiten haben. Ich gebe dir einen kleinen Fahrplan an die Hand, den du so benutzen kannst und im besten Fall startest du dann besser und erfolgreicher.

Links:
Positionierung mit Susanne Jestel
Kompetenzenbilanz | Oliver Hirsch
balsamiq.com
 
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Eine gute Konzeption ist die Basis jeder guten Webseite.

Ich sage meinen Kunden immer, dass ich nur dann eine gute Website bauen kann, wenn das Konzept relativ klar ist, wenn die Idee mit der Zielgruppe zusammenpasst und wenn erkennbar ist, wo sich der Kunde jetzt und in ein paar Jahren sieht. Mache dir also darüber Gedanken.
Des weiteren sollte die Navigation der Webseite durchdacht sein, genau so wie die Grundstruktur, denn erst dann solltest du beginnen, über die Technik und Texte nachzudenken. Jedoch sollten diese beiden Dinge vorher schon feststehen und nicht erst im Laufe der Arbeite an deiner Webseite zum Thema werden. Dein Design ist auch etwas, worüber du vorher schon einmal nachgedacht haben solltest, weil deine Website dann im Corporate Design erstellt wird und du dadurch einen großen Wiedererkennungswert hast. Und Fotos sind auch ein sehr wichtiges Thema. Welche Fotos passen zu deiner Idee, zu deiner Zielgruppe, zu dem, was du an Emotionen transportieren möchtest?
Da aller Anfang schwer ist, habe ich mir überlegt, ich mache dazu eine Podcast Folge. Das ist ein so großes Thema, dass ich wahrscheinlich Teile  in Einzelthemen gliedere. Da gehören zum Beispiel die Fotos dazu und auch das Corporate Design und auch dieses Navigationskonzept oder die Konzeption allgemein. Das sind alles Themen, die man im Prinzip auch nochmal aufsplitten kann und ich denke, das werde ich auch tun. In dieser Folge geht’s jetzt tatsächlich ein bisschen darum, was mache ich zuerst, was kommt dann und was kommt zum Schluss? Was muss ich alles gemacht haben bevor ich tatsächlich WordPress auf meinem Server installiere oder ich jemanden beauftrage, das für mich zu tun. Worüber ich jetzt nicht reden möchte, ist, wie man einen Businessplan erstellt oder Finanzierungsmöglichkeiten, sondern es geht hier auch in meinem Podcast  immer um die eigentliche Umsetzung. Für Finanzgeschichten bin ich keine Expertin, da gibt es viele Menschen, die das besser können. Eventuell wird das ein Interviewthema.

Die Idee

Wir fangen an mit der Idee. Also du hast dich um Businessplan, Finanzierung und alles schon gekümmert und du hast eine Idee und möchtest sie umsetzen. Wichtig dabei ist, dass du irgendwie rausbekommst, wofür du brennst du und was deine Vision ist? Dann die Frage: Was hast du eigentlich für Talente und Stärken? Das hört sich immer so leicht an, aber es gibt Menschen, die dir dabei helfen, das rauszufinden. Ich selbst habe so etwas auch gemacht. Ich habe eine Kompetenzenbilanz gemacht mit Oliver Hirsch und dazu gibt es auch dann demnächst eine Podcast Folge dazu.

Wichtig im Zusammenspiel mit deiner Idee, ist deine Positionierung, das heißt für was positionierst du dich und wie möchtest du von außen wahrgenommen werden? Also wofür stehst du, wofür brennst du, da geht es wirklich um deine Vision. Das steht am Anfang und das ist tatsächlich etwas, man denkt immer, man weiß das so genau, aber sich wirklich mal damit auseinanderzusetzen, das aufzuschreiben und vielleicht auch mal wirklich mit einem Coach oder mit einem Fachmann oder einer Fachfrau zu sprechen, halte ich für sehr wichtig. Ich selbst habe mich von Susanne Jestel coachen lassen, sie ist eine Marketing-Expertin. Mit ihr gibt es demnächst eine Podcast Folge, wo wir genau auf diese Themen ganz speziell eingehen.

Wie kannst du deine Zielgruppe finden?

Das nächste ist in meinen Augen die Zielgruppe, denn ich habe mir über die Jahre so viele Webseiten angeschaut und manche waren wirklich wahnsinnig schön und sahen toll aus und es steckte wahnsinnig viel Arbeit und Liebe drin. Wenn man sie sich aber anschaut und es wird nicht klar, was das Thema ist und was der- oder diejenige tut, dann stimmt etwas nicht. Oft wird auch der Nutzen für mich als Besucherin nicht klar.  Mich interessiert eigentlich gar nicht, was du kannst, sondern ich will wissen, was ich davon habe. Das ist wirklich ein ganz großes Thema, diese Sichtweise verändern, nämlich aus der Kundenperspektive. Es geht darum Probleme zu lösen und den direkten Nutzen für deinen Website-Besucher zu liefern. Dazu rate ich, denn ich habe das sehr, sehr lange nicht gemacht, wirklich eine Persona für deinen Wunschkunden zu erstellen. Das hört sich blöd an, ja Wunschkunde, ich will natürlich, dass alle zu mir kommen. Aber es gibt so in der Regel ein, zwei Menschen, mit denen du vielleicht schon mal gearbeitet hast oder die du als optimale Kunden siehst. Ich muss gestehen, seitdem ich das gemacht habe, bin ich viel fokussierter und am Anfang lag diese Person immer neben mir, wenn ich Blogbeiträge geschrieben habe.
Da gibt es viele Tools, die dir dabei helfen. Google selbst kann auch helfen. Es gibt viele Internetseiten, die genau diese Sachen für dich rausfinden, indem du mal ein paar Keywords eingibst. Beschäftige dich mit deiner Zielgruppe. Das ist quasi die 2. Position, die nach deiner Idee, nach deinen Talenten, deiner Positionierung kommt.
 


 

Die Konzeption

Du solltest dir Fragen stellen wie: Was willst du jetzt, was willst du in 2 Jahren und was willst du in 5 Jahren? Nimm da bitte auch wirklich die wildesten Ideen mit auf. Mache dir eine Mindmap, male das auf. Also visualisiere es, denn das funktioniert besser, als wenn du es einfach nur aufschreibst.
Du solltest dich fragen: Verkaufst du ein Produkt oder eine Dienstleistung? Willst du irgendwann einen Shop oder brauchst du gleich einen Shop? Blog, ja, ich finde die Frage stellt sich heute nicht mehr, weil ich finde jeder, der online unterwegs ist, sollte einen Corporate Blog führen. Du denkst immer, ja Gott, was soll ich sagen, das ging mir am Anfang auch so, aber es gibt so viel, was du zu geben hast, und das dann einfach schreiben.
Oder mache einen Podcast. Wenn du nicht gerne schreibst, so wie ich, dann mache einen Podcast und lasse das, was du sagst, einfach als Blogartikel veröffentlichen. Das ist super. Auch eine Frage, die du in die Konzeption mit reinnehmen solltest, ist: Planst du zum Beispiel Landingpages? Landingpages, was ist das: das sind Seiten, wo ein Produkt oder eine Dienstleistung ablenkungsfrei dargestellt wird und da geht es nur um dieses eine Thema, dort gibt es auch in der Regel kein Menü, sondern es geht nur um dieses eine Produkt. Es gibt Statistiken darüber, dass man damit viel besser verkaufen kann.

Das Navigationskonzept

Ich habe das als großen eigenen Punkt mit drin, weil ich gemerkt habe, wenn man sich ausschließlich mit der Navigation beschäftigt, dann strukturiert und sortiert man sich im Kopf und damit auch die Webseite. Zum Beispiel ist es so, an deinen Menüpunkten kannst du quasi erkennen, wie deine Website funktionieren wird. Du musst deine Besucher lenken, das heißt im besten Fall, sie können sich leicht durch deine Website bewegen, sie finden alles schnell und in dem Zusammenhang solltest auch einmal drüber nachdenken, ob das immer die klassischen Menüpunkte sein müssen wie Leistungen, Über mich und Preise oder so. Vielleicht gibt’s da auch ein paar Namen, die deinem Business besser entsprechen und trotzdem die richtige Information transportieren.
In der Regel gibt das ein Hauptmenü, dort solltest du überlegen, wie viele Menüpunkte brauchst du? Gut sind 7 plus / minus 2, das heißt maximal 9, wobei ich persönlich halte das schon zu viel. Ich finde so zwischen 5 und 7 ist eine sehr gute Anzahl. Alles andere halte ich für zu viel. Weniger ist mehr, ich bin kein großer Fan von Untermenüs, Untermenüs wirklich nur dann, wenn sie sich absolut nicht vermeiden lassen, weil wir müssen heute Mobil denken, das heißt wir sitzen alle abends auf dem Sofa und schauen auf unserem Handy und diese Seiten müssen dort super funktionieren. Das heißt, die mobile Version ist nicht die abgespeckte Desktop-Variante, sondern das ist eigentlich genau umgekehrt. Wir denken erst mobil und arbeiten uns dann zu den größeren Displays hin. Ich weiß, ich fange auch immer noch auf dem Desktop an, aber ich habe einfach das Mobile immer im Kopf. Ich schaue mir das zwischendurch an, wenn ich am Entwickeln bin, weil auch da muss das alles konzeptionell stimmen und das ist die viel größere Herausforderung als auf dem Desktop.
Dann solltest du überlegen, brauchst du Fußmenü? Da findet man klassisch das Impressum, Datenschutz, also die rechtlichen Geschichten. Manchmal braucht man auch weitere Menüs, das sind so Sachen, die solltest du mit einplanen. Das ist alles sehr wichtig, dass du das vorher klärst, weil wenn du dir zum Beispiel eine WordPress-Seite bauen möchtest und machst dich auf dem Weg nach dem richtigen Template und du hast diese ganzen Sachen nicht geklärt, zum Beispiel Landingpage, Blog und wie viele Menüs du brauchst, dann kaufst du evetuell das Falsche. Das kann man in der Regel nicht einfach nachbauen, das heißt du musst dir vorher schon so ein bisschen überlegen, wie sieht deine Website aus und was brauchst du eigentlich alles?
Und vor allen Dingen was planst du? Wenn du zum Beispiel in 5 Jahren planst, irgendwelche wilden Geschichten, Animationen zu integrieren oder was auch immer und dein Template gibt das nicht her, dann musst du nämlich wieder von vorne anfangen.

Die Grundstruktur deiner Webseite

Wie sieht deine Startseite grob aufgeskribbelt aus? Wie soll deine Innenseite aussehen? Gibt’s da eine Sidebar? Also so eine Seitenleiste. Wie sieht deine Blog-Seite aus, wie soll die aufgebaut sein? Wer gut selbst visualisieren kann, kann sich das aufmalen, wer da drin nicht so gut ist, da gibt es tolle Tools dazu, das nennt sich Mockups. Einfach mal googeln, besser gesagt, ich kann hier auch mal eins in den Shownotes verlinken, das ist das balsamiq.com, das benutze ich. Da kannst du mal eben schnell alles zusammenschieben und eine grobe Anmutung der Website bekommen und du kannst auch ein bisschen hin und her navigieren. Nach der Grundstruktur, wenn du das grob aufgemalt hast, erst dann, aber erst dann, denkst du über die Technik nach, wie du das umsetzt. Brauchst du ein großes Shopsystem oder reicht dir WordPress mit WooCommerce zum Beispiel, falls du einen Shop machst. Reicht eine reine statische Geschichte, brauchst du überhaupt ein Content Management System? Das sind alles wichtige Dinge, auch immer wieder die Frage, WordPress, Wix, Jimdo etc.
Dazu werde ich auch eine eigene Folge machen, warum ich empfehle, wenn du das selbst machst, das wirklich mit WordPress zu machen, auch wenn Wix, Jimdo und die anderen erstmal leichter erscheinen. Ich empfehle dir bei dem Punkt Technik, dich wirklich von einem Profil beraten zu lassen, das heißt du hast vorher die Punkte Zielgruppe, also Idee, Zielgruppe, Konzeption, Navigationskonzept und Grundstruktur abgearbeitet und du hast alles soweit vorbereitet, dass du das schon jemandem zeigen kannst und dann würde ich tatsächlich mal mit jemandem sprechen, der sich damit auskennt.

Das Corporate Design

Ich weiß, das ist ein großer Kostenfaktor und ich habe vollstes Verständnis dafür. Ich habe damals viel selbst gemacht, allerdings würde ich es anders machen. Denn es ist mein Gesicht, was ich nach außen trage. Das ist ungefähr so, wie wenn ich ein Selfie mache und ich bin gerade frisch aus dem Bett gekommen und sehe einfach nur doof aus und poste das. Es sei denn ich will das. Aber das ist nicht das, was ich mit meiner Firma möchte. Deswegen rate ich dir zu einer minimalen professionellen Ausstattung, das Logo.
Erst wenn dein Logo fertig ist, fängst du quasi an überhaupt darüber nachzudenken, welches Template dazu passt. Dann kommt das Farbkonzept, in welchen Farben bewegst du dich, das wird schon so ein bisschen durch das Logo vorgegeben. Meistens hat man so 1 bis 3 Farben, vielleicht sind 2 Farben im Logo und dann gibt’s noch eine Signalfarbe. Alles, was mehr ist, ist schon bedenklich, aber da kann man einfach auch mal mit einer Designerin oder mit einem Designer sprechen.
Typgrafie ist sehr wichtig, die richtige Schrift, der richtige Zeilenabstand und all diese Dinge, die der Designer für dich übernimmt. Da solltest du ein bisschen Gespür entwickeln. Manche haben es, manche haben das gar nicht.

Die Texte

Ich sehe sehr häufig, dass viele sich wahnsinnig Mühe gebeb und oft merkt man das auch. Fließtext zu optimieren ist wichtig, ja, der muss gut sein, aber ich rate dir dazu, mehr in Überschriften zu denken. Weil wenn du darüber nachdenkst, wir lesen nicht wirklich gerne im Internet. Wir wollen ganz, ganz schnell herausfinden, was kriege ich hier, was ist mein Nutzen, warum sollte ich hier überhaupt weiterklicken? Das muss relativ schnell funktionieren und wenn ich Zeitungen lese, dann schaue ich mir als erstes die Bilder an, dann die Überschrift an und nur, wenn beides irgendwie passt, lese ich überhaupt den ganzen Artikel. Wenn es langweilig ist, gehe ich weiter und suche mir den nächsten Artikel und genauso ist es im World Wide Web auch. Du hast nicht viel Zeit, die Menschen scannen anstatt zu lesen.
Du hast nicht viel Zeit zu überzeugen. Man sagt, es sind maximal 3 Sekunden, die ein Besucher auf deiner Seite braucht und wenn du ihn da nicht überzeugt oder emotional berührt hast, dann ist er auch schon wieder weg und er sucht sich die nächste Website, weil die Auswahl sehr groß ist. Das heißt auch das ist ein Thema, mit dem du dich unbedingt auseinandersetzen solltest, wenn du deine WordPress-Seite selbst baust oder auch, wenn du einen Webdesigner und Webprogrammierer beauftragst.br>
Dann gibt es natürlich noch Google. Google möchte gewisse Dinge haben, du musst Regeln einhalten und auch dazu werde ich eine Einzelfolge machen, da geht’s um Onpage-Suchmaschinenoptimierung. Das sprengt hier aber jetzt den Rahmen.

Fotos

Fotos sind wahnsinnig wichtig in meinen Augen. Ich habe am Anfang erzählt, dass ich schon sehr viele Webseiten begutachtet und mir angeschaut habe und dort waren teilweise Fotos drauf, die das völlig Falsche transportiert haben. Dazu musst du wissen: Fotos kommunizieren immer! Es gibt keine Fotos, die nicht kommunizieren. Das heißt, wenn du hier ein falsches Foto wählst, dann kommunizierst du das Falsche. Wenn wir jetzt nochmal über diese 3 Sekunden nachdenken, dann muss das Foto die Probleme lösen, die deine Zielgruppe hat. Nicht in den Schnwerz gehen , sondern in die Freude!
Denke auch an das Rechtliche! Gerade auf den Plattformen wie Pixabay sind öfter mal Bilder, die gar nicht frei von einer Lzenz sind, denn es kontrolliert keiner. Besser kaufen un die Nutzungsbedingungen genau lesen. mach auch Fotos mit deinem handy, wenn die Qualität stimmt, denn geht nicht immer um perfekte Fotos. Auf der Website sollten sie schon gut sein, qualitativ hochwertig, ist ganz wichtig, aber zum Beispiel für einen Blogartikel zücke ich auch schon mal das Handy und mache mal was selbst oder auch auf Facebook, da gibt’s dann auch mal ein Selfie.

Zusammenfassung

Also am Anfang ist die Idee, dann kommt deine Zielgruppe, dann geht’s um die Konzeption, das Navigationskonzept, die Grundstruktur deiner Website, die Technik, das Corporate Design, die Texte und die Fotos. Wenn du all diese Dinge für dich abhaken kannst, dann bist du sehr gut vorbereitet und kannst dich an deine WordPress-Seite machen oder jemanden beauftragen, der das für dich macht und dann wird das auch wirklich was Gutes und nur so kann es leider funktionieren

Genau deshalb gibt es adiesen Podcast und tatsächlich genau zu diesem Thema gibt es auch ein Online-Produkt, was ich auch in den Shownotes verlinken werde. Viele Menschen kommen zu mir und sagen, ich brauche eine Website und erst dann fangen wir mit der Konzeption an, weil die meisten einfach alleine damit überfordert sind. Genug geschrieben. Ich hoffe, ich konnte dir einen kurzen Überblick oder auch einen langen Überblick geben über das Thema, das liegt mir wirklich sehr am Herzen.

Deine Kerstin

Was ist eigentlich eine gute Website?

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