Ich freue mich wahnsinnig, dir Sandra Dibbern vorstellen zu dürfen. Sie ist Flugbegleiterin, Bloggerin aus Leidenschaft und eine wundervolle Schreiberin. Ich konnte sie für mich und meinen Blog gewinnen und deshalb darfst du dich jetzt freuen, denn sie wird 1x im Monat aus ihrem ganz persönlichen WordPress-Wahn erzählen.
Lustig, komisch und einfach toll geschrieben, kannst du sie durch die Wirren und Schreckensereignisse ihres Lebens mit WordPress begleiten.
Nun folgt der 2. Streich …

Hallo liebe WordPress Gemeinde, schön dass ihr alle wieder oder noch immer da seid.

Auch wenn ich meinen WordPress Freund noch immer echt nervig finde, nähern wir uns doch immer weiter an. Es geht eben nicht ohne ihn. Da frage ich mich. Ist er eigentlich männlich? Mit seinem ( jedenfalls mir gegenüber) Machogehabe ist er das wohl. Aber wegdenken und missen möchte und kann ich ihn nicht mehr. Mein Ziel ist es ja, neben meinem Beruf als Flugbegleiterin eine erfolgreiche Bloggerin zu werden. Mit meinem Talent (Schreiben) möchte ich meine Reichweite stetig erhöhen. Ein Vorteil ist wahrscheinlich auch, dass ich sehr gut Englisch spreche und meistens sofort weiß, was diese Wörter, die Herr WordPress mit in seinem Freundeskreis hat, bedeuten und ganz wichtig: Wie sie geschrieben werden. Heute möchte ich euch das Thema Plugin näher bringen. Würde ich meinen Eltern darüber erzählen, würden sie mir wahrscheinlich direkt einen Termin beim Zahnarzt empfehlen, damit der sich wiederum um den gefährlichen Zahnbelag: PLAQUE kümmert.

Plaque braucht man genauso wie ein Loch im Kopf.
Plugins sind aber wichtig, damit wir gut mit Herrn WordPress zusammenarbeiten können.

Herr WordPress ist systemisch schon gut aufgestellt, aber leider nur mit Grundfunktionen. Das ist nicht einmal negativ, weil ja jedes Projekt anders ist und deshalb auch andere Anforderungen hat.
Endet der Funktionsumfang von WordPress, kommen die Plugins mit ins Spiel und ihre Arbeit beginnt.

Wer oder was sind denn die Plugins?

Hinter Plugins verbergen sich kleine Programme, mit deren Hilfe man die Funktionalität von WordPress erweitern und individuell an seine Bedürfnisse anpassen kann. ( Ist quasi wie im richtigen Leben: Hinter einem starken Mann, steht meistens eine starke Frau).
Plugin leitet sich aus dem Englischen „to plug in“ ab. Es beschreibt sehr gut und einfach, wie diese kleinen Programmteile funktionieren. Du stöpselst sie nur in dein vorhandenes System ein und sie funktionieren.

Plugin-Installation – einfach für Jedermann

Ihr denkt jetzt bestimmt: „Oh man, ich bin doch kein Programmierer, ich will das Rad nicht neu erfinden und keine Softwarefirma gründen“. Einmal kurz ein- und ausatmen, vielleicht den Yoga- Sonnengruß starten und weiter geht es.
Wenn ich sage, dass diese Installation einfach ist, dann müsst ihr mir das glauben. Ich kann besser mit Schuhen und Taschen als mit Technik.
Im WordPress Backend findet ihr den Menüpunkt „Plugins“. Dort könnt ihr über die Suchfunktion nach dem gewünschten Plugin suchen und nur noch auf „Jetzt installieren“ klicken.
Bevor Ihr die Plugins installierst, solltet Ihr einen Blick auf folgende Informationen werfen:

– Ist mein Plugin mit der aktuellen WordPress Version kompatibel?

– Wann wurde das letzte Update gemacht?

– Wie sehen die Bewertungen aus?

– Wie hoch ist die Anzahl der aktiven Installationen?

 

Wie viele Plugins brauche ich denn eigentlich?

Eine konkrete Antwort kann ich euch nicht darauf geben, befinde mich ja auch manchmal im Ausnahmezustand und Krieg mit Herrn WordPress. Ich bin noch in der Findungsphase, wie es so schön die Künstler sagen. Ich liebe dieses Wort: GRUNDSÄTZLICH. Also grundsätzlich sollte man so wenig wie möglich Plugins einsetzen. Auf der einen Seite erweitern sie natürlich die Funktionalität, aber auf der anderen Seite können sie sich auf die Ladezeit eurer Website auswirken.
Deshalb nicht nur Augen auf bei der Berufswahl, sondern auch bei der Auswahl der Plugins!
Wählt eure Plugins also mit Sorgfalt aus und rüstet nur Funktionen nach, die wirklich wichtig für euch sind.

Ich führe mal nachfolgend einige Plugins auf, damit ihr einen Eindruck bekommt, was wichtig sein könnte.

Backups
Wie schon in meinem ersten Artikel: Wir müssen unsere Daten sichern. Ich denke, ihr investiert genauso viel Zeit und Herzblut in eure Website und den Blog. Da wäre es total schade, wenn plötzlich alles weg ist. Ich würde wahrscheinlich Herrn WordPress verfluchen und dann feststellen, es war meine Schuld.
Daher: Updraft Plus Backup&Restore:
erstellt in regelmäßigen Abständen ein Backup deiner gesamten WordPress Installation und das vollautomatisch. Falls doch mal etwas passiert, könnt ihr ganz einfach eure Daten wiederherstellen.

Bloggen
genau mein Thema und eures sicherlich auch. Ich freue mich immer, wenn Kommentare zu meinen Beiträgen kommen. Es ist super nervig, diese unzähligen Viagra Spam Kommentare zu bekommen.
Habe nicht gedacht, dass ich damit so überflutet werden kann. Falsch gedacht!
Antispam Bee ist perfekt, um sich vor diesen Spam Attacken zu schützen. Sie ist unkompliziert und datenschutzkonform.

Solltet ihr Inhaltsverzeichnisse für eure Artikel benötigen, könnt ihr diese bequem mit dem Plugin „Table of Contents Plus“ erstellen. Der große Vorteil ist, dass eure Leser gleich eine gute Übersicht erhalten, welche Themen ihr in eurem Text behandelt.

Cookie Hinweis
Damit sind keine leckeren Chocolate Chip Cookies gemeint. Ihr kennt sicherlich die vielen Hinweise auf Websites und Blogs, zur Verwendung von Cookies. Eine Empfehlung dafür wäre: Cookie Law Info.

Google Analytics
Ihr brauchst nicht zwingend ein Plugin, um den Google Analytics Tracking Code in WordPress einzubinden. Das kann man auch per Hand machen.
Aber ihr könnt euch die Arbeit beispielsweise mit dem Google Analytics by MonsterInsights erleichtern, denn es gibt praktische Zusatzfunktionen, die euch noch ganz nützlich sein könnten.

Kontaktformular
Kontakte zu knüpfen ist in der heutigen Zeit und in diesem Bereich besonders wichtig, wie ich finde. Die Leser können über das Kontaktformular schnell mit euch Kontakt aufnehmen. Und oftmals sind auch potentielle Kunden mit dabei.
Contact Form 7 ist ein felxibles Plugin mit sehr vielen Möglichkeiten und erfüllt seine Aufgabe vorbildlich. Auf das ganz viele Leser und Kunden euch erreichen!

Ladezeit optimieren
Kennt ihr das auch? Euer Kopf knallt vor Müdigkeit auf die Tischplatte, weil die Website nach gefühlten Stunden noch immer lädt? Kombiniert einfach die folgenden Plugins, dann wird Eure WordPress Website deutlich schneller, eure Leser werden euch feiern und ihr werdet nie wieder mit dem Kopf auf die Tischplatte aufschlagen, weil ihr eingeschlafen seid.

Aufräumen
Bloggt ihr häufig, sammeln sich eine Menge von Daten in der Datenbank, die ihr sicherlich nicht mehr braucht. Dazu gehören z.B. automatisch gespeicherte Inhalte (Revisionen), genauso wie Spam- Kommentare. WP-Optimize hilft euch sicher dabei, eure Datenbank aufzuräumen und völlig unnötigen Ballast zu entfernen.

Code reduzieren
Es ist ganz einfach: Je länger der Code eurer Website ist, desto länger benötigt der Browser, um ihn zu lesen und eure Website korrekt anzuzeigen. Autoptimize beschleunigt eure Website, in dem es den Code zusammenfasst und auf ein Minimum reduziert.

Seiten cachen
Ein grandioses Trio wird durch ein Plugin abgerundet, welches statistische HTML- Seiten eurer Website erzeugt und diese dann im Cache speichert. Diese gespeicherten Seiten können viel schneller geladen werden, als wenn sie bei jedem Aufruf komplett neu vom Server geladen werden müssten. Beispiele sind: Cachify, WP Fastest Cache oder WP Super Cache.
Probiert einfach auch, welches Plugin für euch am besten geeignet ist.

SEO – Suchmaschinenoptimierung
Wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht, seid ihr mit dem Plugin Yoast SEO gut versorgt. Dieses hilft euch bei der Erstellung von Artikeln und Beiträgen, generiert eure Sitemap und vieles mehr. Und wisst ihr was? Durch das Ampelsystem, die vielen hilfreichen Tipps und Erläuterungen, ist das Yoast SEO auch für Anfänger gut geeignet. Dazu zähle ich auch. Die Hinweise sind nur Anhaltspunkte. Ich musste auch immer tief ein- und ausatmen, weil ich nicht alles umsetzen konnte und die Ampel nicht auf GRÜN zeigte. Vergesst nie: Ihr schreibt für eure Leser und nicht für ein Plugin mit einer Ampelfunktion.

Social Media
Was passiert, wenn Inhalte gut sind? Sie werden geteilt. Ihr wollt es euren Lesern einfach machen oder? „Social Share Plugin“ macht es möglich.
Da wäre zum Einen der Simple Share Buttons Adder ( kostenlos) oder der Easy Social Share Buttons. Diese zwei Plugins unterstützen alle wichtigen sozialen Netzwerke und lassen sich gut in eure Website integrieren.

 

 

Haltet eure Plugins aktuell

Auch bei den Plugins findet eine ständige Weiterentwicklung statt. Deshalb sollten sie immer aktuell gehalten werden. Somit erhöht ihr vor allem die Sicherheit eures Systems. Vergesst dabei aber nicht, vor jedem Update ein Backup eurer Website zu machen.
Wenn ihr Plugins nicht braucht, deinstalliert sie. Von Ballast sollte man sich ja so oder so immer mal wieder trennen.
Die Plugins, die ihr nicht brauchst oder nicht verwendet, könnt ihr direkt im Menüpunkt „Plugins“ deinstallieren. Als ersten Schritt musst du das entsprechende Plugin zuerst deaktivieren. Dann kannst du es inklusiver aller Daten deinstallieren und löschen.
So meine Lieben, das war es für heute von mir zum Thema Plugin. Für mich zählt ja immer noch „Learning by doing“. Probiert es doch einfach mal aus, was Herr WordPress so von den ganzen Plugins hält.

In diesem Sinne! Gutes Gelingen und viel Spaß!

Eure Sandra

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