Shownotes

In diesem Beitrag dreht sich alles um die richtigen Fotos für deinen Onlineauftritt. Ich erzähle dir welche Bilddatenbanken ich nutze und warum ich keine Bilder mehr von z. B. Pixabay runterlade und nur noch kaufe oder selbst fotografiere.

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Fotolia/
Museum New York – Bilder unter der Lizenz Public Domain/
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Wie du deine Webseite erfolgreich planen kannst
Podcast Webseite – Wundersame Website Welt/

Die richtigen Fotos für deinen Onlineauftritt und was du beachten solltest

Warum gute Fotos?

Ich weiß gar nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, dass ich gelernte Fotografin bin und ich habe auch viele Jahre als Fotografin gearbeitet, allerdings eher im wissenschaftlichen Bereich. Fotos spielen für mich eine große Rolle und mein Qualitätsanspruch ist auch immer sehr hoch. Wenn ich schöne Fotos sehe, finde ich das immer wundervoll. Wir sollten uns alle immer bewusst machen, wenn wir über Webseiten und Fotos sprechen, dass Bilder immer kommunizieren. Fotos lösen in uns Menschen Emotionen aus und senden Signale und wenn wir die falschen Signale senden oder die falsche Emotion auslösen, dann kommt das bei unseren Kunden, für die wir unsere Webseite in der Regel aufbereiten, falsch an.

Deswegen wäre jetzt hier an dieser Stelle mein allererster Tipp an dich, mach dir wirklich Gedanken über Fotos. Versuche wenigstens ein richtig gutes Foto auf deiner Webseite zu haben. Wenn wir jetzt zum Beispiel über die Startseite reden, da sind wir wieder bei der 3-Sekunden-Regel. Wer mich kennt, auch schon mehrere Folgen von mir gehört hat, mit mir zusammenarbeitet, meinen Blog liest oder in meinem YouTube-Kanal sich die Videos anschaut, dem dürfte der Begriff der 3-Sekunden-Regel bekannt vorkommen.
Wir gehen mal davon aus, dass 90% aller Suchanfragen über Google kommen. In dem Fall besagt die 3-Sekunden-Regel, dass die Menschen auf deine Website, weil sie dich bei Google gefunden haben. Genau dann hast du maximal 3 Sekunden Zeit, um deine Kunden von deiner Website zu überzeugen. Das heißt viel Text funktioniert da überhaupt nicht. Wenn die Fotos die richtigen Emotionen transportieren und das Thema bzw. die Lösung eines Problems oder Zustandes klarmachen, dann bist du auf dem richtigen Weg. Du musst sie bereits in den ersten 3 Sekunden davon überzeugen, dass sie nach einer Zusammenarbeit mit dir, eine Lösung gefunden haben bzw. an ihrem Ziel angekommen sind.

Wo kannst du gute Fotos finden?

Pixabay
Heute geht es aber eher darum, wo du gute Fotos finden kannst. Es gibt wahnsinnig viele Bilddatenbanken, wo du kostenlos lizenzfrei Bilder runterladen kannst. Eine der bekanntesten ist sicherlich Pixabay. Ich gestehe, dass ich mir auch schon öfter mal dort Bilder geholt habe. Aber inzwischen tue ich das nicht mehr. Das hat einen ganz bestimmten Grund:
Auf diesen Plattformen, bei denen man kostenlos und lizenzfrei Fotos bekommt, die Lizenzkette nicht überprüft wird. Das heißt, jedes Bild was dort hochgeladen wird, ist automatisch lizenzfrei und nutzungsfrei und du kannst es ohne Angabe des Autors bzw. Fotografen nutzen. Das Problem dabei ist, dass vermehrt Fälle auftreten, in denen die Bilder einfach aus dem Internet geklaut oder von Webseiten heruntergeladen werden. Diese werden dann bei Pixabay hochgeladen und es bekommt dann automatisch die freie Lizenz.
Selbst wenn jemand anderes das Bild für dich gekauft hat und du es auf deiner Webseite einbaust, bist du nicht aus der Pflicht. Du als WebseitenbetreiberIn bist genau so verpflichtet, die Lizenzkette zu überprüfen. Wenn du das nicht kannst, kannst du sehr schnell Probleme bekommen, ganz egal ob du das für einen Kunden oder für dich selbst machst.

Nochmal ein Beispiel: Wenn ich für Kunden Webseiten mache, dann bekomme ich oft die Fotos geliefert. Nur weil der Kunde mir die Fotos liefert, heißt das nicht, dass ich die einfach so benutzen darf. Ich muss mir vom Kunden bestätigen lassen, im besten Fall natürlich schriftlich oder wenigstens per Mail, dass er die Rechte daran hat. Im Prinzip muss ich mir auch zeigen lassen, dass er die Rechte daran hat. Also Vorsicht mit Bildrechten, denn das Urheberrecht der Fotografen ist unantastbar. Das kann in der Regel auch nicht wirklich übertragen werden und der Fotograf hat immer das Recht, genannt zu werden. Es sei denn, er stellt die Bilder wirklich zur freien Verfügung. Es gibt viele Fotografen, die das machen, aber man weiß nie sicher, wer sich bei diesen Plattformen wie Pixabay dahinter verbirgt. Also deswegen mein Tipp: Inzwischen sind die Handys so gut. Versuche so viele Fotos wie möglich, selbst zu machen. Ich mache inzwischen alles mit meinem iPhone. Ich lass mir auch manchmal von meiner Tochter etwas malen oder scribble selber mal ein bisschen rum. Manchmal gehe ich auch zu Canvas oder zu Adobe Spark und bastele mir einfach ein paar Sachen zusammen. Ich mache tatsächlich auch ab und zu einfach nur Schriftbilder, wenn es gar nicht geht. Wenn du tatsächlich jetzt darauf angewiesen bist, mit Pixar Bilder zu arbeiten, beispielsweise auf Grund deines Arbeitsplatzes oder Vorschriften, dann, wenn du auf Pixabay dir ein Bild ausgesucht hast, screenshote es zu diesem Zeitpunkt mit Datum. Dann kannst du nachweisen, dass das Bild dort online war und dass es zu dieser Lizenz zu haben war. Wenn es möglich ist, schreibe den Fotografen an und lasse es schriftlich geben, dass es wirklich eine freie Lizenz ist. 100% Verlass ist darauf auch nicht, aber so kannst du zumindest ein bisschen nachweisen, dass du nicht einfach nur planlos dir Bilder dort runtergeladen hast.
 

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