Ist es wirklich so einfach, eben schnell mal eine Website mit WordPress zu erstellen?

Wie bei vielen anderen Fragen auch gibt es dazu keine pauschale Antwort. Es gibt die Menschen, die das ganz einfach können und die, die sich die Haare raufen und genauso schnell wieder aufgeben wie sie enthusiastisch gestartet sind.

Dieser Artikel ist für all die, die sich schwer tun und denken sie sind einfach zu “doof” für WordPress. Doch dem ist nicht so. Ich bin viel in den Sozialen Medien unterwegs und ich ärgere mich immer mehr darüber, dass überall suggeriert wird, sich eine Website mit WordPress zu bauen, sei das einfachste von der Welt. Für manche mag das so sein, doch es gibt auch eine große Gruppe, die regelrecht verzweifelt.

Ja es ist einfach zu bedienen, aber es ist nicht trivial. Alles ist einfach, wenn man es erst einmal verstanden hat, aber das Verständnis der Einfachheit ist für jeden Menschen etwas sehr persönliches.

Es gibt ein paar wirklich einfache Systeme wie Jimdo oder Baukästensysteme von Firmen wie 1und1 oder Strato, aber…

…wenn ihr auf ein solches System setzt, müsst ihr euch darüber im Klaren sein, dass ihr abhängig von dem Anbieter seid. Wollt ihr umziehen mit eurer Website oder euch vergrößern, Funktionalitäten erweitern oder einfach nur professioneller werden, dann geht das leider nicht oder nur mit ganz großem Aufwand.

DESHALB…
… rate ich euch von Anfang an zu WordPress, denn ihr habt damit die größtmögliche Freiheit. WordPress selbst ist kostenlos, ihr braucht nur einen Provider und den bezahlt ihr dafür, dass ihr seinen Server benutzen dürft und er für euch die Domains zur Verfügung stellt.

 

MEINE TIPPS FÜR DEN START

  1. Triff die Entscheidung, ob du deine Website wirklich selbst bauen möchtest, oder ob du nicht doch einen Profi beauftragst. Hast du entscheiden, es selbst zu tun, dann…
  2. …solltest grob aufmalen wie du dir deine Website vorstellst und ein kleines Konzept erstellen.
  3. Jetzt begibst du dich auf Templatesuche, d. h. du suchst dir ein Design aus, dass zu deinem Konzept passt. Ich empfehle dir ein kostenpflichtiges Template, diese sind in der Regel umfangreicher in ihren Funktionen und bieten zudem Support. Möchtest du es einfach und intuitiv haben, dann schau dich nach Pagebuildern wie “Divi” von Elegantthemes um. Denn Designtemplates sind die nächste technische Hürde. Ohne die Dokumentation ausführlich zu lesen, bekommst du meistens nicht das gewünschte Ergebnis.
  4. Du suchst dir einen Provider. Meine Empfehlung ist All-Inkl mit dem Paket “Privat Plus”, dann bist du auf einem Server, auf dem du deine Website mit einem kostenlosen Sicherheitszerfikat verschlüsseln kannst. Das ist heute wichtig, denn nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Ranking bei Google wird dadurch verbessert. Bei den Providern gibt es Anleitungen dazu wie man WordPress installiert. Auch hier heißt es lesen und nicht verzagen.
  5. Schau dir Anfängervideos auf YouTube an oder kauf dir ein gutes Buch zum Thema WordPress. Leg nicht einfach los, sondern erschließe dir die wichtigsten Sachen vorher, denn sonst ist der Frust vorprogrammiert.
  6. Du bist nicht alleine. Es gibt zahlreiche Gruppen in den Sozialen Medien, die dir tolle Hilfestellung geben. Such dir deine passende Gruppe. Du findest sie auf Facebook und Google+.
  7. Verzweifele nicht, hab Geduld mit dir und lies.
  8. Wenn es gar nicht weiter geht, such dir stundenweise Hilfe und lass dir die wichtigsten Dinge erklären und mach dann erst weiter. Das muss niemand in deiner Nähe sein, sondern das kann jemand z. B. per Teamviewer mit dir gemeinsam online erledigen. Mit WordPress am Anfang arbeiten, ist ein bisschen wie Mathe lernen. Wenn man nur an der Oberfläche kratzt, kommt man meistens nicht zu einem zufrieden stellenden Ergebnis. Hat man es aber verstanden, dann macht sogar Mathe Spaß (rein hypothetisch ;-)).

Ich hoffe du denkst jetzt nicht mehr, dass du zu “doof” für WordPress bist, sondern ich möchte dir mit diesem Artikel sagen, dass auch viele Profis mal an dem Punkt standen, an dem du jetzt vielleicht gerade bist.

Lass dich nicht entmutigen und zeig der Welt, dass du es kannst und vor allem hab keine Angst vor dem technischem Kram. Wenn du dich um eine Backuplösung gekümmert hast, kann nichts passieren und deine Fehler werden einfach mit der letzten Version überspielt und dann geht es weiter.

Nun wünsche ich dir viel Spaß in der wunderbaren Welt von WordPress. 

 

 

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